Die Blätter fallen - und einzelne Bäume auch ...

Wie das Bau- und Verkehrsdepartement mitteilt, werden in Basel 241 Bäume ersetzt, die nicht mehr stabil stehen oder deren Äste abzubrechen drohen. Sie werden im Winter entfernt und im kommenden Frühling oder Herbst durch Jungbäume ersetzt. Die Stadtgärtnerei markierte vorab alle betroffenen Bäume durch einen roten Punkt am Stamm.

Wir haben uns an der Neuweilerstrasse umgesehen und sind auf zwei solche Bäume gestossen:

Baumkataster ROT

Quelle: Geoportal Basel-Stadt 

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Diese Krimlinde hat Trockenheits- und Pilzprobleme sowie Faulstellen am Wurzelanlauf - alles offengelegt durch einen Klick auf den roten Punkt im Geoportal.

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Und heute, am 9. Dezember 2019, bereits gefällt ...

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Gehen Sie auch auf die Baumpirsch in Ihrer Strasse!

 

Die Allmend und ich

Die Allmendverwaltung hat im Sommer 2019 neu vier Flyer publiziert, welche Nutzungen im öffentlichen Raum zum Thema haben. Als erstes ist zu definieren, was überhaupt „öffentlicher Raum“ ist. Unter Allmend bzw. öffentlicher Raum werden im Kanton Basel-Stadt diejenigen öffentlichen Flächen bezeichnet, welche sich im Gemeingebrauch befinden wie z.B. Parks, Strassen und Trottoirs. Zwei Fotos aus unserem Quartier sollen dies veranschaulichen:

Allmend Smilla

Auf dem ersten Foto sind die Pflanzenkübel sowie Tische und Stühle innerhalb der Randsteine, welche die Liegenschaft zur Allmend abgrenzen. Mit anderen Worten, die Installation befindet sich im privaten Raum und bedarf deshalb keiner obrigkeitlichen Bewilligung. Allenfalls sollten Sie daran denken, den privaten Grundbesitzer zu informieren.

Allmend CafeNeubad

Auf dem zweiten Foto befinden sich die Tische und Stühle auf Allmend. Dabei wird die bewilligte Nutzfläche  weiss markiert. Hierfür braucht man eine kostenpflichtige Bewilligung.

Details sind im Flyer „Bewirten im öffentlichen Raum“ enthalten.

Ein weiterer Flyer befasst sich mit „Privaten Apéros im öffentlichen Raum“.

Darin ist beschrieben, wie man bei einem Geburtstags- oder Hochzeitsapéro vorgehen muss, den man auf einem Platz oder in einem Park durchführen möchte. Ein solcher Anlass muss der Allmendverwaltung gemeldet werden und ist kostenlos.

Für ganz grosse Sachen wie Strassenfeste hat die Allmendverwaltung eine „Richtlinie für Strassenfeste“ verfasst. Darin ist beschrieben, was vorzukehren ist, wenn die Anwohnerschaft auf einer Strasse oder einem Strassenstück ein Fest durchführen will. Das entsprechende Gesuch ist mindestens 12 Wochen vor dem Anlass einzureichen. Für Strassenfeste wird ebenfalls keine Gebühr erhoben.

Ein anderer Flyer orientiert über die Spielregeln zum Thema „Persönlich informieren im öffentlichen Raum“. Konkret ist darin der Kuchenverkauf für gemeinnützige Zwecke, ein Informationsstand oder ähnliches geregelt. Solche Stände sind der Allmendverwaltung kostenlos zu melden.

Das fliegende Verteilen von Flugblättern oder Give-Aways (ohne Stand) ist hingegen nicht meldepflichtig.

Last but not least ist noch ein Flyer zum Thema „Waren und Reklamereiter im öffentlichen Raum“ herausgekommen.

Für weitere Informationen und detaillierte Merkblätter sei auf die betreffende Webseite des Tiefbauamtes verwiesen.

Community Policing

Ihre Polizistin im Quartier

Neu ab 1. Oktober 2018

Wm Alexandra Maier

Frau Alexandra Maier  Wm mbA

061 386 73 67
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

vgl. auch die Webseite http://www.polizei.bs.ch/im-quartier/ansprechpartner-quartier.html

Frau Alexandra Maier empfängt den Webmaster zum Interview auf der Polizeiwache Kannenfeld an der Strassburgerallee 18.

Frau Maier ist Wm mbA, also Wachtmeisterin mit besonderen Aufgaben oder zu Deutsch Fachspezialistin im Bereich Community Policing.

Was wiederum bedeutet Community Policing?

Community Policing (CP) ist im Kern ein gesamtgesellschaftlicher Ansatz und stellt eine Rückkehr zu den „lokalen Wurzeln“ des Polizeiberufes, wie er seit dem 19. Jahrhundert ausgeübt wurde dar.

Jeder einzelne Polizist, aber im speziellen die Quartierverantwortlichen vom CP suchen präventive Lösungen für Anliegen der Bevölkerung, wie Verbrechensfurcht, Störung der öffentlichen Ordnung sowie der dadurch beeinträchtigten Sicherheit.

Diese Anliegen sind im Detail ganz unterschiedlicher Natur und variieren je nach Quartierbewohner. Dies können sein: Schulkinder und Jugendliche oder Senioren; Gewerbetreibende oder Gastwirte; Autofahrer und Fahrradfahrer oder Fussgänger; etc.

Um die Anliegen der verschiedenen Quartiere und Anspruchsgruppen zu kennen, sucht und pflegt das CP den Dialog und den Kontakt zur Bevölkerung und den unterschiedlichen Interessengruppen.

Mit anderen Worten, Community Policing (CP) ist partnerschaftliche Polizeiarbeit in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, den Behörden und Organisationen für eine dauerhafte und nachhaltige Problemlösung.

Frau Maier, können Sie etwas über Ihren Werdegang berichten?

Nach meiner Lehre als Chemielaborantin bei der Sandoz und zwei Sprachaufenthalten in England und Frankreich beschloss ich einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen und bewarb mich bei der Kantonspolizei Basel als Polizistin. Ich besuchte 1991 zusammen mit 13 Frauen und 17 Männern ein Jahr lang die Polizeischule in Basel und war in  den fünf darauf folgenden Jahren auf verschiedenen Polizeiwachen (Clara, Aeschen, SBB, Horburg)  und ein Jahr lang auf dem Alarmpikett beim ehemaligen Polizeiposten bei Karl Barth Platz im Tourendienst stationiert.

In meinem sechsten Jahr wurde ich für eine dreimonatige Lernzuteilung der Kriminalpolizei (Kripo) zugeteilt, wobei ich direkt im Anschluss an diese Ausbildung, von der Polizei, als Detektiv zur  Kripo ab detachiert wurde.

Der Luftverkehr

Viele wollen fliegen - Flugzeuge verursachen aber Immissionen und das Neubadquartier liegt direkt in der südlichen Verlängerung der Hauptpiste des EuroAirports Basel-Mulhouse-Freiburg. Der Neutrale Quartierverein Neubad engagiert sich auf verschiedenen Ebenen betreffend Fluglärm:

  • Wir stellen Ihnen ein Reklamationsformular an den EuroAirport zur Verfügung, wo Sie Regelverstösse melden können. Dieses Formular geht direkt an die Direktion des Flughafens mit Kopie an unseren Verein.
    Meldeformular Fluglärmbelästigung
  • Der EuroAirport betreibt in unserem Quartier eine Lärmmesssation an der General Guisan-Strasse.
    Messstation EAP Medium
    Die Lärmauswertung publiziert der EuroAirport in seinem Umwelt Bulletin, das quartelsweise publiziert wird.
  • Zudem betreiben wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fluglärmdienst e.V. eine eigene Lärmmessstation an der Göschenenstrasse:
    DSCF6201 MediumDie Messwerte können Sie bei der DFLD abrufen. Sie finden hier eine ganze Reihe interessanter Informationen, wie z.B. die Spuren der einzelnen Flugzeuge mit Gesellschaft und Flugzeugtyp.
  • Wir sind Mitglied im Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Basel-Mülhausen.
    Schutzverband
  • Unser Präsident nimmt zudem als "Vertreter der Bevölkerung BS" einen Sitz in der Fluglärmkommission beider Basel (FLK) ein. Siehe Ziffer 23.  Diese publiziert einen jährlichen Bericht zur Fluglärmbelastung.

Der Strassenverkehr

Gäste kommen mit dem Auto?

Das Amt für Mobilität hat eine Webseite aufgeschaltet, in der alle Informationen über das Parkeiren in Basel zusammengefasst sind.

 

Zur Zeit beschäftigen den Vorstand folgende Problemkreise:

  1. Tramhaltestelle Im Langen Loh
    Wir haben letztmals am 9. März 2016 das Baudepartement um Massnahmen zur Entschärfung der gefährlichen Situation bei der Tramhaltestelle "Im Langen Loh" gebeten, wo immer wieder Fussgänger auf den Fussgängerstreifen durch Fahrzeuge gefährdet werden, welche das stehende Tram überholen. Bereits am 6. April 2016 wurden wir an der traditionellen Aussprache der Polizei mit den Quartierbeauftragten mit der freudigen Nachricht überrascht, dass unser Anliegen aufgenommen wurde und in nächster Zeit geeignete Massnahmen ergriffen werden sollen, um das Überholen des stehenden Trams zu verhindern. Diese Aussage wurde allerdings durch spätere Schreiben relativiert.
  2. Fahrplanstabilität Tramlinie 8
    Durch die Verlängerung der Tramlinie 8 nach Weil am Rhein kommt es immer wieder zu Fahrplanunregelmässigkeiten, welche die Bevölkerung im Neubad betreffen. Dies führt oftmals dazu, dass man sich nicht auf den Fahrplan verlassen kann, wenn man am Bahnhof auf den Zug umsteigen möchte, was sehr ärgerlich ist. In Zusammenarbeit mit dem Quartierverein führten die BVB im Jahr 2016 eine Aussprache mit der Quartierbevölkerung durch. Die seither ergriffenen Massnahmen haben die Fahrplanstabilität zwar verbessert, doch ist die frühere Zuverlässigkeit noch nicht erreicht.
  3. Kreisel Neuweilerplatz
    Beim Neubad-Kreisel kann in verkehrsarmen Zeiten oftmals beobachtet werden kann, wie Autos, vor allem aber auch Lastwagen, mit grosser Geschwindigkeit auf den Kreisel zufahren. 

Wir haben - nach weiteren Abklärungen - am 27. Februar 2019 einen entsprechenden Brief an die zuständigen Ämter des Kantons gesandt:

Brief vom 27. Februar 2019

Nachtrag 1: Unfall mit Velofahrerin vom 28. Februar 2019

Nachtrag 2: Unfall mit Fussgänger vom 1. März 2019 (in den Medien nicht dokumentiert) 20190301 181311 Custom

 

Immerhin geht jetzt etwas für die Kinder an der Neubadstrasse: Tempo 30 zu Schulwegzeiten.

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Lesen Sie selbst:

2019 Tempo 30 Schule

Verweis auf Webseite des Bau- und Verkehrsdepartements